Glossar

Armatur, die es ermöglicht, einen Flüssigkeits- oder Gasstrom in einer Leitung abzusperren. Als Absperrkörper gibt es Flachschieber, Membranschieber oder Kugelschieber.

Beim Start des Gerätes benötigter Spitzenstrom, der jedoch nur in einer sehr kurzen Zeitspanne auftritt.

Damit ist der gesamte Wasserinhalt des Systems gemeint inkl. Rohrleitungen, Speicher, Verbraucher, usw.

Das Arbeitsmittel einer Wärmepumpe wird auch als Kältemittel bezeichnet. Es dient zur Wärmeübertragung. Es nimmt bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme auf (Verdampfen) und gibt diese bei höherer Temperatur und höherem Druck (Verflüssigen) an das Heizwasser ab.

Die Arbeitszahl bezeichnet das Verhältnis aus Nutzwärme und zugeführter elektrischer Energie. Wird die Arbeitszahl über den Zeitraum eines Jahres betrachtet, so spricht man von einer Jahresarbeitszahl (JAZ). Die Arbeitszahl und die Heizleistung einer Wärmepumpe hängen von der Temperaturdifferenz zwischen Wärmenutzung und Wärmequelle ab. Je höher die Temperatur der Wärmequelle und je geringer die Vorlauftemperatur, desto höher wird die Arbeitszahl und damit die Heizleistung. Je höher die Arbeitszahl, umso geringer ist der Primärenergieeinsatz.

Die Luftverteilung bei Lüftungsgeräten von Siemens-alpha innotec erfolgt i. d. R. über Teller-Ventile, die in die Decke eingebracht werden.

Die Wärmepumpen von Siemens-alpha innotec sind, soweit erforderlich, mit Sanftanlassern zur Anzugsstrombegrenzung ausgestattet. Dadurch wird das plötzliche, heftige Anfahren des Elektromotors vermieden und für eine sehr gute elektronische Strom- und Spannungsregelung während des Motoranlaufs gesorgt.

Die Wärmepumpenregelung WPR-C von Siemens-alpha innotec ist mit einer automatischen Drehrichtungserkennung für den Verdichter ausgestattet.

Dient zur Entfernung von Reif und Eis am Verdampfer von Luft/Wasser-Wärmepumpen, in dem Wärme zugeführt wird. Erfolgt automatisch über die Regelung.

Dies ist das Verhältnis der Summe aller Außenflächen (entspricht der Gebäudehüllfläche) zum beheizten Volumen eines Gebäudes. Wichtige Größe zur Bestimmung des Gebäudeenergiebedarfs. Je kleiner das A/V-Verhältnis (kompakte Baukörper), desto weniger Energiebedarf bei gleichem Volumen.

Dies ist die warme Luftmenge in m3/h, die aus dem Raum abströmt bzw. abgesaugt wird.

Durch Luft/Wasser-Wärmepumpen für die Außenaufstellung ergeben sich die Vorteile des Platzgewinnes im Haus, dass weniger Luftkanäle und großflächige Wandöffnungen erforderlich sind und sich durch die freie Luftströmung kaum eine Vermischung von Zu- und Abluft ergibt. Außerdem sind die Geräte einfacher zugänglich.

Eines der vielen Features des Siemens-alpha innotec Wärmepumpenreglers WPR-C ist ein Estrichausheizprogramm; Zeiten und Temperaturen einstellbar.

Er wird an den Wärmepumpenregler angeschlossen und dient zum witterungsgeführten Heizbetrieb.

In der Lüftungstechnik sind das Feuchtgeräte, in denen direkt oder latent Wärmeenergie anfällt, z.B. Küche, Bad, Vorratsraum, aus denen verbrauchte Luft abgesaugt und über Wärmerückgewinnung einer Lüftungsanlage zugeführt wird.

Jedes geschlossene Heizwassersystem und jeder Solekreislauf benötigen ein Ausdehnungsgefäß. Es handelt sich hierbei um ein mit Stickstoff gefülltes Polster in einem Behälter, das Ausdehnungen des Wassers bei Temperaturschwankungen ausgleicht.

Bei der Heizung wird das Ausdehnungsgefäß nach unten montiert (kühl und wenig Wärmeverluste).

Beim Solekreislauf wird das Ausdehnungsgefäß nach oben montiert (Raumwärme und kein Schwitzwasser bzw. Eisbildung).

Sinkt die Außentemperatur unter circa +5° C, beginnt das in der Luft enthaltene Wasser sich als Eis am Verdampfer der Luft/Wasser-Wärmepumpe abzusetzen. Auf diese Weise kann die im Wasser enthaltene Latentwärme genutzt werden.

Luft/Wasser-Wärmepumpen, die auch bei Temperaturen unter +5°C betrieben werden, benötigen eine Abtauvorrichtung. Wärmepumpen von Siemens-alpha innotec verfügen über ein Abtaumanagement.

Summe der Nennleistungen aller an einer Kundenanlage angeschlossenen elektrischen Verbrauchseinrichtungen bzw. der Wärmebedarf eines Gebäudes oder Raumes.

Um das einwandfreie Funktionieren der Geräte und gute Servicezugänglichkeit zu gewährleisten, sind die von Siemens-alpha innotec vorgeschriebenen Aufstellungshinweise unbedingt einzuhalten.

Brauchwarmwasserbereitung mit Heizungswärmepumpe
Wird das Haus mit einer Wärmepumpe beheizt, kann diese über eine Warmwasser-Vorrangschaltung in der Regelung auch problemlos die Brauchwarmwasserbereitung übernehmen. Die Brauchwarmwasserbereitung hat Vorrang vor der Heizung, d. h. wird Brauchwarmwasser bereitet, heizt die Wärmepumpe nicht. Dies hat allerdings auf die Raumtemperatur keinen wesentlichen Einfluss.

Brauchwarmwasserbereitung mit Brauchwarmwasser-Wärmepumpe
Es gibt spezielle Brauchwarmwasser-Wärmepumpen, die der Raumluft Wärme entziehen und damit das Brauchwasser erwärmen. Zusätzlich kann die Abwärme anderer Geräte, z. B. Gefriertruhe genutzt werden. Ein Vorteil der Brauchwarmwasser-Wärmepumpe ist, dass die Raumluft entfeuchtet und gekühlt wird, dadurch wird der Keller trockener und kühler. Der Energieverbrauch dieser Geräte ist sehr gering.

Außentemperatur ab der bei monoenergetischer und bivalenter Betriebsweise der zweite Wärmeerzeuger Heizstab oder alter Kessel zur Unterstützung der Wärmepumpe zugeschaltet wird.

Das Grundwasser wird über Förderbrunnen entnommen und über Schluckbrunnen wieder zurückgeführt. Die Entfernung zwischen Entnahme und Wiedereinleitung sollte ca. 10 - 15 Meter betragen. Planung und Bau der Brunnenanlage müssen von einem qualifizierten Brunnenbauer vorgenommen werden.

Die Betriebsweise hat entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpenanlage. Übliche Betriebsweisen:

  • monovalent: nur Wärmepumpenbetrieb

  • monoenergetisch: elektrische Wärmepumpe und zur Ergänzung an sehr kalten Tagen eine elektrische Widerstandsheizung (Heizstab)

  • bivalent: Neben der Wärmepumpe gibt es einen zweiten Wärmeerzeuger
    bivalent-alternativ: Es heizt entweder die Wärmepumpe oder der zweite Wärmeerzeuger; inzwischen kaum noch gebräuchliche Betriebsweise
    bivalent-parallel: die Wärmepumpe wird bei tieferen Außentemperaturen von einem zweiten Wärmeerzeuger, z. B. Heizstab, unterstützt
    bivalent-teilparallel: ab einer bestimmten Außentempertur sind lastabhängig Wärmepumpe und zweiter Wärmeerzeuger gemeinsam in Betrieb. Fällt die Außentemperatur weiter ab, heizt nur noch der zweite Wärmeerzeuger

Die Bodenqualität ist für die Nutzung von Erdreich als Wärmequelle von Bedeutung. Je höher der Wassergehalt des Bodens (je feuchter), um so besser ist der Wärmeübergang.

Die menügeführte Regelung WPR-C kann um eine Bluetooth-Schnittstelle (optional) erweitert werden. Damit lassen sich über Funk entsprechend ausgerüstete PCs oder Notebooks drahtlos anbinden, auch eine Datenabfrage über Handy ist so möglich.

Die Regelung WPR-C kann um ein BUS-System (optional) erweitert werden. Dadurch sind Datenübertragung und Ferndiagnose möglich (LON Bus).

Für den Betrieb eines Gerätes notwendige Spannung, die in Volt angegeben wird.

Siehe Betriebsweisen

Für die Brauchwassererwärmung bietet Siemens-alpha innotec verschiedene Wassererwärmer an. Diese sind auf die variierenden Leistungsstufen der einzelnen Wärmepumpen abgestimmt. Die Speicher mit aufgeschäumter Wärmedämmung haben ein Fassungsvermögen von 300 bis 500 Litern.

In den Haustechnikzentralen und Wärmezentralen von Siemens-alpha innotec ist der Brauchwamwasserspeicher bereits integriert.

Bescheinigt die Einhaltung bestimmter europäischer Richtlinien (Konformitätszeichen), lässt aber keine Schlussfolgerung bezüglich Sicherheit, Qualität oder Umweltverträglichkeit des Produktes zu.

Es handelt sich hierbei um einen thermodynamisch theoretischen Wert, der in der Realität nicht erreicht werden kann. Für diesen idealen Wert (in der Theorie) ergibt sich der theoretische Wirkungsgrad bzw. bei der Wärmepumpe die theoretisch größte Leistungszahl. Diese Leistungszahl nach Carnot setzt nur die reine Temperaturdifferenz zwischen der warmen und der kalten Seite an.

Siehe Leistungszahl

Das Internationale Wärmepumpen-Gütesiegel wird ausschließlich an Hersteller vergeben, die Mitglied im Bundesverband WärmePumpe (BWP) e. V. bzw. der Wärmepumpenverbände in Österreich und der Schweiz sind.

Damit die Geräte das Gütesiegel erhalten, müssen sie sehr hohe Qualitätsstandards erfüllen. Geprüft wird von neutralen Prüfzentren. Es werden nur Wärmepumpen geprüft, die in Serie hergestellt werden. Das Gütesiegel muss vom Hersteller nach Ablauf von 3 Jahren erneut beantragt werden.

Der Wärmepumenregler WPR-C speichert über die Datenloggerfunktion alle Temperaturen der vergangenen 48 Stunden. Diese können dann über den PC ausgewertet werden.

Die Defrosterheizung in Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung verhindert selbst bei extremer Witterung eine Vereisung des Wärmetauschers. Die Defrosterheizung kann auch zur Vorwärmung der Außenluft eingesetzt werden.

Die umfassenden Diagnosebausteine des Wärmepumpenreglers WPR-C ermöglichen eine einfache Anlagendarstellung über das Grafik-Display oder die Diagnoseschnittstelle (Kundendienst-Zubehör) und einen angeschlossenen PC.

Eine genaue Dimensionierung ist bei Wärmepumpenanlagen besonders wichtig. Zu groß gewählte Geräte sind oft mit unverhältnismäßig hohen Anlagenkosten verbunden. Nur eine korrekte Dimensionierung und eine auf den Bedarf abgestimmte Betriebsweise ermöglichen einen energiegerechten Betrieb der Wärmepumpenanlage und machen eine rationelle Energienutzung möglich.

Summe aller Widerstände in der Wasserleitung wie z. B. Rohrbogen, Verdampfer im Verbraucher usw.

Anschlussmöglichkeit zum Entleeren bzw. Befüllen der Anlage.

Bauteil der Wärmepumpe zwischen Verflüssiger und Verdampfer zur Absenkung des Verflüssigungsdruckes auf den der Verdampfungstemperatur entsprechenden Verdampfungsdruck. Zusätzlich regelt das Expansionsventil die Einspritzmenge des Kältemittels in Abhängigkeit von der Verdampferbelastung.

Bei den Comfort Heizzentralen kann alternativ zur Außenluftfilterbox auch eine Edelstahl-Lufteinlasshaube eingesetzt werden.

Bei kleinen Grundstücksflächen bzw. nachträglicher Nutzung des Erdreiches, z. B. Heizungsmodernisierung, werden bevorzugt Erdwärmesonden eingesetzt. In ein Bohrloch werden meist zwei Doppel-U-Rohrschleifen aus Kunststoff eingelassen. Der Hohlraum wird anschließend wieder, z. B. mit Bentonit, verfüllt. Pro Meter Bohrlochtiefe erhält man in der Regel die vierfache Länge an Sondenrohr. Der spezifische Wärmestrom von Erdwärmesonden beträgt im Schnitt 60 W/m, je nach Feuchtegehalt des Bodens. Übliche Sondenlängen bewegen sich zwischen 40 und 100 Metern.

Das Erdreich bietet im Jahresverlauf nahezu konstante Temperaturen. Für die Wärmepumpe ergibt sich hieraus eine hohe Leistungszahl und ein geringer Energieverbrauch.

Bei der Gewinnung der Energie aus der Wärmequelle Erdreich gibt es zwei Möglichkeiten: Erdkollektoren und Erdsonden.

Der Elektroheizstab befindet sich im Pufferspeicher. Dieser dient beim monoenergetischen Betrieb zur Unterstützung der Wärmepumpe an den wenigen sehr kalten Tagen des Jahres. Die Wärmepumpenregelung sorgt dafür, dass der Elektroheizstab nicht länger als erforderlich in Betrieb ist.

Bei der Brauchwarmwasserbereitung dient der Elektro-Heizstab zur nachträglichen Erwärmung, damit aus Gründen der Hygiene in bestimmten Zeitabständen das Wasser auf über 60 °C aufgeheizt werden kann.

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpenanlage wird in Deutschland nach dem Wärmepumpentarif für die Versorgung von Energie aus dem Niederspannungsnetz abgerechnet. Grundlage ist die Bundestarifordnung (BTOElt).

Der elektrische Anschluss muss beim zuständigen EVU angemeldet werden. Anschlussarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Fachmann durchgeführt werden. Neben den Vorschriften des zuständigen EVU ist unbedingt die VDE 0100 zu beachten.

Wärmepumpen mit einer Anschlussleistung (Nennleistung) von mehr als 1,4 kW benötigen einen Drehstromanschluss. Das Gerät ist fest anzuschließen.

Es ist ein eigener Zähler für die Wärmepumpe erforderlich. Der Anzugsstrom sollte 30 A nicht überschreiten. Die Anzahl der Schaltungen ist auf höchstens dreimal pro Stunde zu begrenzen (Forderung der TAB).

Bei der Dimensionierung der Wärmepumpe sind die Sperrzeiten der EVU zu berücksichtigen.

Dieses entlüftet z. B. bei geschlossenem Wasserkreislauf während des Befüllens der Anlage. Damit Unterdruckschäden vermieden werden, sollte das Entlüftungsventil während des Entleervorganges der Anlage grundsätzlich geöffnet sein.

Erdreich ist eine gute Wärmequelle und wird in der Regel monovalent betrieben. Je nach Bodenqualität werden Kunststoffrohre (sog. Rohrschlangen) etwa 20 cm unterhalb der örtlichen Frostgrenze verlegt. Dies entspricht einer Bodentiefe von ca. 1,2 bis 1,4 m.

Länge und Verlegeabstand der Rohre sind von der Bodenqualität und der benötigten Wämeentzugsleistung abhängig. In den Rohren fließt frostgeschütztes Wasser (Sole), das als Wärmeträgermedium dient. Es wird etwa das 1- 2,5-fache der zu beheizenden Gebäudefläche als Fläche für die horizontalen Erdwärmekollektoren benötigt.

Seit dem 1. Februar 2002 ist die Energie-Einsparverordnung (EnEV) "Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden" in Kraft. Neben grundsätzlichen Anforderungen an neu zu errichtende Gebäude, werden auch Fristen für den Austausch veralteter Heiztechnik festgelegt.

Eigentümer von Heizkesseln in Mietobjekten, die nicht selbst genutzt werden, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und vor dem 1.10.1978 eingebaut wurden, warem bis zum 31.12.2006 außer Betrieb zu nehmen.

Wurden diese Kessel zwischenzeitlich nachgerüstet, so dass die zulässigen Abgasverlustgrenzwerte nach der 1. novellierte BundesImissionsschutz-Verordnung (1.BImSchV) eingehalten werden bzw. wurde der Brenner nach dem 1.11.1996 erneuert, so verlängerte sich diese Austauschfrist um zweo Jahre bis zum 31.12.2008.

Siehe Expansionsventil

Siehe Sperrzeiten

Zum Befüllen und Entleeren von Erdwärmeanlagen mit bzw. von Sole sind an geeigneter Stelle entsprechende Füll- und Entleereinrichtungen vorzusehen.

Alle Wärmepumpen von Siemens-alpha innotec werden mit FCKW-freien Kälte- bzw. Arbeitsmitteln betrieben.

Der Einsatz von Fremdstromanoden ist eine Möglichkeit zur Verhütung von Korrosion in Wasserbehältern aus Stahl. Im Gegensatz zu Opferanoden ist keine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls kein Austausch der Anode erforderlich, da diese nicht verbraucht wird.

Die Führungsgröße wird als Vergleichswert für die Regeleinrichtung herangezogen. Gemäß der gemessenen Führungsgröße, z. B. Außentemperatur, wird die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage durch die Regelung automatisch korrigiert.

Organische Verbindungen als Ersatzstoffe für FCKW, bei denen die Wasserstoffatome vollständig oder teilweise durch Fluor ersetzt wurden. Sie können ebenfalls erheblich zum Treibhauseffekt beitragen.

Viele moderne Wärmepumpen verfügen über ein Managementsystem. Über eine PC-Modemverbindung können Betriebsparameter bei entfernt stehenden Wärmepumpen (z. B. Ferienhaus) geändert werden oder der Kundendienst kann über die Modemverbindung eine Betriebsanalyse durchführen.

Siehe auch BUS-Anbindung, Wärmepumpenmanager, Wärmepumpen-Regelung WPR-C.

Warmwasser-Fußbodenheizungen sind für Wärmepumpenanlagen das ideale Wärmeverteilungssystem, da sie mit energiesparender Niedertemperatur betrieben werden. Der gesamte Fußboden dient als große Heizfläche. Daher kommen diese Systeme mit geringeren Heizwassertemperaturen (ca. 30 °C) aus. Weil sich die Wärme gleichmäßig vom Boden über den Raum verteilt, entsteht bereits bei 20 °C Raumtemperatur das gleiche Temperaturempfinden wie in einem auf herkömmliche Weise auf 22 °C beheizten Raum.

Der Flashspeicher ist ein digitaler Speicher (Chip). Er bietet den Vorteil des Datenerhalts bei fehlender Versorgungsspannung. Der Energieverbrauch im Betrieb ist sehr gering. Die Regelung WPR-C ist mit einem Flashspeicher ausgestattet.
Dies sind unter dem Estrich (Fußbodenheizung) oder Wandputz (Wandflächenheizung) verlegte Rohrleitungen durch die das durch den Wärmeerzeuger erwärmte Heizwasser fließt.
Um wirkungsvoll Bauschäden durch zu hohen Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft entgegenzuwirken, ist der Einsatz von Wohnungslüftungsgeräten empfehlenswert.
Ungiftige, geruchlose, unbrennbare, farblose aber hochwirksame Treibhausgase, die die Ozonschicht schädigen.

Dies ist der Teil des energetischen Leistungsbedarfs, der unter Berücksichtigung tageszeitlicher und jahreszeitlicher Veränderungen nur mit geringen Schwankungen auftritt.

Hiebei handelt es sich um den maximalen Wärmebedarf eines Gebäudes. Er kann nach DIN 4701 berechnet werden. Der (Norm-) Gebäudewärmebedarf ergibt sich aus dem Transmissionswärmebedarf (Wärmeverlust über die Umschließungsflächen) und dem Lüftungswärmebedarf zur Aufheizung der eindringenden Außenluft. Dieser Rechenwert dient zur Dimensionierung der Heizungsanlage und des jährlichen Energiebedarfes.

Einfacher, zweiwertiger Alkohol. Die farblose, ölige Flüssigkeit verhindert das Einfrieren des Wassers bei Minustemperaturen.

Der Hubkolbenverdichter besitzt wie ein Otto-Motor Kolben, Pleuel und Kurbelwelle. Die Verdichtung des Kältemittels erfolgt über die Bewegung der Hubkolben. Das Kältemittel wird dabei stark erwärmt und daher als Heißgas bezeichnet. Die Leitung kann Temperaturen von bis zu 100 °C erreichen.

Die Haustechnikzentralen (Luft/Wasser- Wärmepumpen oder Sole/Wasser-Wärmepumpen) von Siemens-alpha innotec heizen mit Umweltwärme, bereiten das Warmwasser, kühlen und lüften; alles mit einem Gerät. Die Geräte sind einfach zu installieren. Sie eignen sich vor allem für Niedrigenergiehäuser und Neubauten, die nach den geltenden Vorgaben der Energie-Einsparverordnung gebaut sind.

Die Heizleistung einer Wärmepumpe hängt von der Eintrittstemperatur der Wärmequelle (Sole/Wasser/Luft) und der Vorlauftemperatur im Wärmeverteilungssystem ab. Sie beschreibt die von der Wärmepumpe abgegebene Nutzwärmeleistung.

Dies ist der zusätzlich zu den Wärmegewinnen (solare und interne Wärmegewinne) erforderliche Wärmebedarf, damit ein Gebäude auf einer gewünschten Innentemperatur gehalten wird.

Für die Wärmeverteilung (Heizkörper, Mischer sowie Vorlauf und Rücklauf) verantwortliche und hydraulisch miteinander verbundene Komponenten einer Heizungsanlage.

Für Neubauten bieten sich als Wärmeverteilungssystem Niedertemperatursysteme an. Vor allem Fußboden- und Wandheizungen, aber auch Deckenheizungen, kommen mit niedrigen Vor- und Rücklauftemperaturen aus. Sie eignen sich besonders gut für Wärmepumpenanlagen, da ihre maximale Vorlauftemperatur bei 55 °C liegt.

Spezielle Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen von 65 °C für die Altbausanierung. Die kompakten Geräte vereinfachen die Heizungsmodernisierung, weil die vorhandenen Heizkörper i. d. R. weiter genutzt werden können.

Viele Energieversorgungsunternehmen bieten für elektrische Wärmepumpen-Heizungsanlagen kostengünstige Sondertarife (Heizstrom) an.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe gibt das Verhältnis von abgegebener Heizwärme zu aufgenommener elektrischen Arbeit innerhalb eines Jahres an. Die JAZ bezieht sich auf eine bestimmte Anlage unter Berücksichtigung der Auslegung der Heizungsanlage (Temperatur-Niveau und -Differenz) und darf nicht mit der Leistungszahl verwechselt werden.

Eine mittlere Temperaturerhöhung um 1 Grad verschlechtert die Jahresarbeitszahl um 2 bis 2,5 %. Der Energieverbrauch erhöht sich dadurch ebenfalls um 2 bis 2,5 %.

Die Temperatur in der obersten Erdschicht variiert mit den Jahreszeiten. Sobald aber die Frostgrenze unterschritten wird, sind diese Schwankungen deutlich geringer. Die Wärme unterhalb der Frostgrenze eignet sich gut, um über Erdwärmesonden oder Erdwärmekollektoren die Wärmepumpe zu versorgen.

Sie ist der Kehrwert der Jahresarbeitszahl.

Also solche wird der Wärmestrom bezeichnet, der durch den Verdampfer einer Wärmepumpe entzogen wird.

Bauteil der Wärmepumpe zur mechanischen Förderung und Verdichtung von Gasen. Durch Komprimierung steigen der Druck und die Temperatur des Arbeits- bzw. Kältemittels deutlich an.

Beim Kreuzstromwärmetauscher werden die Luftströme durch Platten voneinander getrennt und über Kreuz aneinander vorbeigeführt.

Entsteht bei der Verbrennung aller fossilen Brennstoffe. Wird als Hauptverursacher des Treibhauseffektes angesehen, der zu einer zunehmende Erwärmung der Erdatmosphäre führen soll.

In ihr wird das am Verdampfer kondensierte Wasser gesammelt.

Temperatur, bei der das Kältemittel vom gasförmigen Zustand zum flüssigen Zustand kondensiert.

Transport von Wärme durch flüssige oder gasförmige Stoffe. Wird durch Temperaturunterschiede verursacht.

Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff, sie kommen im Erdöl, Erdgas und den Destillationsprodukten fossiler Brennstoffe wie Braun- oder Steinkohle vor.

Wassertemperatur nach dem Verdampfer (Ein- bzw. Austrittstemperatur).

Die Leistungszahl ist ein Momentanwert. Sie wird unter genormten Randbedingungen im Labor nach der europäischen Norm EN 255 gemessen. Die Leistungszahl ist ein Prüfstandwert ohne Hilfsantriebe. Sie ist der Quotient aus der Heizleistung und der Antriebsleistung des Verdichters. Die Leistungszahl ist immer > 1, weil die Heizleistung immer größer ist als die Antriebsleistung des Verdichters. Eine Leistungszahl von 4 bedeutet, dass das 4-fache der eingesetzten elektrischen Leistung als nutzbare Wärmeleistung zur Verfügung steht.


Leistungszahl (coefficient of performance)

QWP: Abgegebene Wärmeleistung

Elektrische Leistungsaufnahme (DIN EN 255)

Hierbei handelt es sich um die aufgenommene elektrische Leistung. Sie wird in Kilowattstunden angegeben.

Luft als Wärmequelle gibt es überall. Ventilatoren führen die Außenluft durch den Verdampfer der Wärmepumpe, wobei der Luft Wärme entzogen wird. Die geringen, gut kalkulierbaren Erschließungskosten sind ein großer Vorteil der Wärmequelle Luft.

Luft/Wasser-Wärmepumpen können im Haus oder außerhalb des Hauses aufgestellt werden. Die Innenaufstellung erfordert Luftkanäle für die Zu- und Abfuhr der Außenluft.

Luft Außenaufstellung

Luft Innenaufstellung

Wärmeverluste aus beheizten Räumen durch Gebäudeöffnungen wie z. B. Fugen, geöffnete Fenster, Türen oder Entlüftungsöffnungen nach außen.

Wird meist in Relation zum Sättigungsgrad (100 %) der Luft mit Wasserdampf angegeben. Die Aufnahmemenge ist von der Temperatur abhängig. Sinkt die Temperatur auf einen bestimmten Wert ab und wird der Sättigungsgrad dabei überschritten, kondensiert der unsichtbare Wasserdampf zu Wasser. Es bilden sich kleine Tautropfen. Diese Wasserdampfkondensation kann z. B. auch an Wandoberflächen stattfinden.

Es zeigt den Überdruck in bar an.

Siehe Betriebsweisen

Siehe Betriebsweisen

Über einen Bimetall-Auslöser wird der Motor gegen Überstrom geschützt.

Dies ist der Quotient aus der genutzten und der dafür aufgewendeten Arbeit bzw. Wärme.

Niedertemperaturheizsysteme, vor allem Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen, eignen sich besonders gut, um mit einer Wärmepumpenanlagen betrieben zu werden.

Angabe bei Radialventilatoren über den extern zur Verfügung stehenden "Luftdruck (Pa)", der für die Auslegung des Kanalnetzes erforderlich ist.

Er besteht aus vielen parallel zueinander angeordneten Edelstahlplatten, die abwechselnd von Wasser und Kältemittel durchströmt werden. Dadurch entsteht eine sehr große Wärmetauscherfläche, bei kleinsten Abmessungen.

Speichert zur Pufferung von Heizwasser, um die Mindestlaufzeit des Verdichters zu gewährleisten. Vor allem bei Luft/Wasser-Wärmepumpen im Abtaubetrieb ist eine Mindestlaufzeit von zehn Minuten zu gewährleisten. Pufferspeicher erhöhen die mittleren Laufzeiten von Wärmepumpen und reduzieren das Takten (häufiges Ein- und Aussschalten). Bei monoenergetischen Anlagen werden im Pufferspeicher Tauchheizkörper eingesetzt.

Er fördert die Luft in einem 90°-Winkel zur Antriebsachse des Motors.

Temperatur des Heizwassers, das von den Heizkörpern zur Wärmepumpe zurückfließt.

Auf das Gerät abgestimmte Füße, die die Eigenschwingung absorbieren.

Dem Energieversorgungsunternehmen ist es gemäß Bundestarifordnung (BTOElt.) gestattet, bis zu zwei Stunden hintereinander, aber insgesamt nicht länger als sechs Stunden innerhalb von 24 Stunden den Betrieb der Wärmepumpe zu unterbrechen. Dabei darf die Betriebszeit zwischen zwei Untebrechungszeiten nicht kürzer sein als die jeweils vorangegangene Unterbrechungszeit.

Die Sperrzeiten sind bei der Dimensionierung der Wärmepumpen zu berücksichtigen.

Die geräuscharmen und zuverlässigen Scrollverdichter werden vor allem in kleinen und mittleren Anlagen eingesetzt. Der Scrollverdichter (engl. Scroll = "Getriebeschnecke") dient zum Verdichten von Gasen, z. B. Kältemittel oder Luft. Der Scrollverdichter besteht aus zwei ineinander verschachtelten Spiralen. Eine kreisförmige Spirale bewegt sich in einer stationären Spirale. Dabei berühren sich die Spiralen. Innerhalb der Windungen entstehen dadurch mehrere immer kleiner werdende Kammern. In diesen Kammern gelangt das zu verdichtende Kältemittel bis zum Zentrum. Von dort tritt es dann seitlich aus.

Dies umfasst alle Maßnahmen, die helfen, den Schalldruckpegel der Wärmepumpe zu senken, z. B. schalldämmende Gehäuseauskleidung, Kapselung der Verdichter usw. Wärmepumpen von Siemens-alpha innotec verfügen über eine speziell entwickelte Schalldämmung und zählen daher zu den leisesten Geräten, die auf dem Markt angeboten werden.

Diese physikalische Messgröße der Lautstärke, wird unabhängig von der Entfernung der Schallquelle in der Einheit dB(A) gemessen.

Ein flexibles Verbindungsstück zwischen Luftkanal und Radialventilator.

Er überwacht die Wasser- oder Luftströmung. Bei Bedarf schaltet er die Anlage ab.

Es öffnet auf mechanischen Druck, wie z. B. das Ventil eines Autoreifens.

Frostsicheres Gemisch aus Wasser und Frostschutzkonzentrat auf Glykol-Basis für den Einsatz in Erdwärmekollektoren oder Erdwärmesonden bei Sole/Wasser-Wärmepumpen. Siehe auch Glykol.

Separater Anschluss an die EDV (z. B. zur Fernkontrolle, ZLT).

Sichern Druckanlagen wie Verdichter, Druckbehälter, Rohrleitungen usw. vor Zerstörung durch unzulässig hohe Drücke ab.

So wird der Wasserkreislauf zwischen Pufferspeicher und Verbraucher bezeichnet.

Wird in der Einheit dB(A) gemessen. Physikalische Messgröße der Lautstärke in Abhängigkeit von der Entfernung der Schallquelle.

Durch mehr oder weniger starkes Drosseln des Heizwasserstroms passt das Thermostatventil die Wärmeabgabe eines Heizkörpers dem jeweiligen Raumwärmebedarf an.

Abweichungen von der gewünschten Raumtemperatur können durch Fremdwärmegewinne wie Beleuchtung oder Sonneneinstrahlung hervorgerufen werden. Heizt sich der Raum durch Sonneneinstrahlung über den gewünschten Wert hinaus auf, wird durch das Thermostatventil der Heizwasser-Volumenstrom automatisch reduziert. Umgekehrt öffnet das Ventil selbsttätig, falls die Temperatur, z. B. nach dem Lüften, niedriger ist als gewünscht. So kann mehr Heizwasser durch den Heizkörper fließen und die Raumtemperatur steigt wieder auf den gewünschten Wert an.

Schützt den Elektromotor gegen Überhitzung.

Temperatur bei 100 Prozent Luftfeuchte. Wird der Taupunkt unterschritten, schlägt sich Wasserdampf in Form von Tauwasser (Kondensat) in oder auf Bauteilen nieder.

Temperaturdifferenz zwischen Ein- und Austrittstemperatur eines Wärmeträgermediums an der Wärmepumpe, also der Unterschied zwischen Vor- und Rücklauftemperatur.

Wärmeverluste, die durch das Ausweichen von Wärme nach außen aus beheizten Räumen durch Wände, Fenster etc. entstehen.

Sie ermöglicht den Transport eines flüssigen Mediums in geschlossenen Leitungen.

Zum Abtauen des Verdampfers der Wärmepumpe wird die Fließrichtung des Kältemittels über das Umkehrventil geändert. Dadurch wird der Verdampfer während des Abtauvorganges zum Kondensator.

Bedeutet im Hinblick auf den Verdichter, dass dieser komplett geschlossen und hermetisch verschweißt ist und deswegen bei einem Defekt nicht repariert werden kann und ausgetauscht werden muss.

Bei Erdwärmekollektoren beträgt der Verlegeabstand zwischen den Rohren bis zu 80 cm.

Bei Erdwärmekollektoren sollte die Verlegetiefe 20 cm unter der Frostgrenze sein, dies sind etwa 1,0 bis 1,4 Meter Tiefe.

Dies ist die Temperatur, die das Kältemittel beim Eintritt in den Verdampfer hat.

Hierbei handelt es sich um die Temperatur, mit der das Heizungswasser – vom Wärmeerzeuger kommend – in das Wärmeverteilungsystem (z. B. Fußbodenheizung, Heizkörper) fließt.

Wärmeaustauscher einer Wärmepumpe, in dem durch Verdampfen eines Arbeitsmediums der Wärmequelle (Luft, Erdreich, Grundwasser) bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme entzogen wird.

Wärmetauscher der Wärmepumpe, in dem durch Verflüssigung eines Arbeitsmediums Wärme an den Verbraucher abgegeben wird.

Abwärme kann über Wärmepumpen oder Wärmetauscher zurückgewonnen und zum Heizen eingesetzt werden.

Aufgrund der am 1. Februar 2002 in Kraft getretenen Energie-Einsparverordnung (EnEV) ist für Neubauten im Bereich der Ein- und Mehrfamilienhäuser eine Lüftungsanlage empfehlenswert. Denn Neubauten müssen über eine gute Wärmedämmung und somit eine dichtere Bauweise verfügen. Ein ausreichender natürlicher Luftaustausch, z. B. durch undichte Fensterfugen etc., findet daher nicht mehr statt. Ständiges Lüften durch geöffnete oder gekippte Fenster würde die Energieeinsparung durch die gute Wärmedämmung wieder zunichte machen.

Durch Anlagen zur Wohnungslüftung wird frische Außenluft in die Wohnräume transportiert. Die verbrauchte Luft aus Küche, Bad und Toilette wird gleichzeitig nach außen abgeführt. Das bietet die Vorteile ständig frischer und sauberer Luft in angenehmer Temperatur. Die Räume werden zudem entfeuchtet und gesundheitsschädliche Schimmelpilze und Hausstaubmilben haben keine Chance. Oft werden spezielle Pollenfilter eingesetzt. Diese reinigen die Luft zusätzlich vor Allergien auslösenden Stoffen.

Außerdem entzieht die integrierte Wärmerückgewinnung der Luft, bevor sie nach draußen abgeführt wird, die in ihr enthaltene Wärmeenergie. Der kostenlose Wärmerückgewinn aus dieser Abwärme kann bis zu 90 Prozent betragen und umweltschonend und wirtschaftlich durch die Wärmepumpe zum Heizen eingesetzt werden. Auf diese Weise reduzieren sich die Heizenergiekosten zusätzlich.

Der Regler WPR-C übernimmt die Steuerung der gesamten Wärmepumpenanlage, der Brauchwarmwasserbereitung und des Heizsystems. Umfassende Diagnosebausteine ermöglichen eine einfache Anlagendarstellung über Grafik-Display oder Diagnoseschnittstelle und einen angeschlossenen PC. Er besitzt ein vollgrafisches Display und einen Jog-Dial (Dreh- und Druckfunktion).

Siehe auch BUS-Anbindung, Ferndiagnose, Flashspeicher, Wärmepumpenregler.

Dies ist das Verhältnis der bei einer Energieumwandlung gewonnenen Energie zur aufgewendeten Energie. Der Wirkungsgrad ist immer kleiner als 1, weil in der Praxis immer Verluste z. B. in Form von Abwärme auftreten.

Dies ist diejenige Wärmemenge, die zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Raum- bzw. Wassertemperatur maximal erforderlich ist.

Wärmebedarf (Raumheizung): gemäß EN 12831 zu ermittelnder Bedarf zur Beheizung von Räumen, etc.

Wärmebedarf (Warmwasser): Bedarf an Energie oder Leistung, um eine bestimmte Menge Trinkwasser für Dusche, Bad, Küche etc. zu erhitzen.

Durch sie wird der Ventilator bei zu niedriger Außentemperatur auf kleinere Drehzahl geregelt.

Ein flüssiges oder gasförmiges Medium, das zum Transport von Wärme eingesetzt wird. Dies kann beispielsweise Luft oder Wasser sein.

Eine Wärmenutzungsanlage (WNA) dient zur Wärmeabgabe an das Heizsystem.

Eine Wärmequellenanlage (WQA) ist die Einrichtung zum Entzug der Wärme aus einer Wärmequelle (z. B. Erdwärmesonden) und dem Transport des Wärmeträgers zwischen Wärmequelle und kalter Seite der Wärmepumpe einschliesslich aller Zusatzeinrichtungen. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist die komplette Wärmequellenanlage im Gerät integriert. Im Einfamilienhaus besteht sie z. B. aus dem Rohrleitungsnetz zur Wärmeverteilung, den Konvektoren bzw. der Fußbodenheizung.

Er ermöglicht es mit niedrigsten Betriebskosten, die gewünschten Temperaturen und Zeiten für die Heizung und Brauchwarmwasserbereitung zu erzielen.

Der Wärmepumpenregler besitzt ein großes, im Hintergrund beleuchtetes LC-Display, Modemanschluss (Sonderzubehör) zur Ferndiagnose und Visualisierung der Wärmepumpenparameter, zeitgesteuerte Absenkung und Erhöhung der Heizungskennlinien, Zeitfunktionen für die bedarfsgerechte Warmwasserbereitung über die Wärmepumpe mit der Möglichkeit zur gezielten Nacherwärmung über einen elektrischen Heizstab. Komfortable Eingabemenüs mit integrierter Diagnose erleichtern die Bedienung und Einstellung.

Siehe auch Ferndiagnose, Wärmepumpenregelung WPR-C

Über einen Förderbrunnen wird das Grundwasser entnommen und dem Verdampfer der Wärmepumpe zugeführt, der dem Wasser die Wärme entzieht. Das abgekühlte Wasser wird anschließend in einen Schluckbrunnen abgeführt. Grundwasser hat im Jahresverlauf eine konstante Temperatur, die mit etwa 10 Grad Celsius relativ hoch ist. Damit ergibt sich eine hohe Leistungszahl. Zu berücksichtigen sind jedoch höhere Erschließungskosten für die Bohrung. Auch sollte grundsätzlich im Vorfeld eine Wasseranalyse erfolgen. Es besteht eine Genehmigungspflicht bei der Wasserbehörde.

Wandheizungen sind wie Fußbodenheizungen Niedrigtemperaturheizungen. Damit sind sie optimal mit Wärmepumpen zu kombinieren. Da grosse Flächen den Raum erwärmen, liegt die Heizmitteltemperatur nur geringfügig über der Raumtemperatur.

Ideal für die Altbau- bzw. Heizungsmodernisierung geeignet, weil die Wärme aus der Wand auch nachträglich problemlos installiert werden kann. 

Wassermenge, die in m³/h angegeben wird; dient zur Bestimmung der Leistung der Geräte.

Eine Wärmepumpen-Heizungsanlage besteht aus drei Komponenten: der Wärmepumpe, der Wärmequellenanlage, z. B. Erdwärmesonden, und dem Wärmeverteilsystem, z. B. Fußbodenheizung.

Neben der Wärmepumpe gibt es einen zweiten Wärmeerzeuger, der bei tieferen Außentemperaturen die Beheizung des Gebäudes unterstützt. Dies kann ein Elektro-Heizstab sein oder bei der Heizungssanierung der alte Heizkessel.

Zentrale Leittechnik, um z. B. Geräte mit einer zentralen Steuerungs- und Überwachungseinheit zu verbinden. Dies geschieht in der Regel über serielle Schnittstellen.