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Förderung & Finanzierung

Wer ein energieeffizientes Gebäude neu bauen oder einen Altbau energetisch sanieren will, muss dies in Deutschland nicht vollständig aus eigener Tasche bestreiten. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Finanzierung und/oder Förderung für die Heizung und weitere Maßnahmen zu erhalten. Bei den Institutionen des Bundes (KfW, BAFA) können Sie zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Ihren Neubau oder Ihre Heizungsmodernisierung bekommen. In einigen Bundesländern gibt es zudem interessante regionale Förderprogramme. Daneben können in einigen Fällen auch Finanzierungsangebote der Hausbanken und anderer Finanzierungspartner interessant sein.

HINWEIS: DERZEIT WERDEN NOCH LAUFEND KLEINERE ANPASSUNGEN UND DETAILLIERUNGEN AN DEN FÖRDERPROGRAMMEN VORGENOMMEN. BITTE INFORMIEREN SIE SICH AKTUELL.


Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt die verschiedensten Einzelmaßnahmen aus dem Bereich “Heizen mit Erneuerbaren Energien” mit großzügigen Zuschüssen. Im Fokus stehen Wärmepumpen, Biomasse-Heizungen und Solarthermie sowie Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Heizungsanlagen.

Die Antragstellung ist unkompliziert und funktioniert über das Online-Portal. Wichtig ist, ebenso wie bei der KfW, dass die Förderung unbedingt vor Beginn der Bauarbeiten beantragt und bewilligt werden muss. Ein Energieberater ist beim BAFA nicht verpflichtend, aber natürlich trotzdem hilfreich bei der Planung der Heizungsanlage - oder Sie machen es sich besonders einfach und nutzen den Förderservice von alpha innotec. Dieser nimmt Ihnen die Arbeit ab und holt garantiert die höchstmögliche Heizungsförderung für Sie heraus. Alle Förderangebote des BAFA sind Zuschüsse - Sie müssen nichts zurückzahlen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, eine BAFA-Förderung für Ihre Wärmepumpe zu beantragen.

Neue Förderrichtlinien des BAFA 2020

Mit der Novellierung des Marktanreizprogramm des BAFA vom 31. Dezember 2019 gelten ab dem 02.01.2020 neue Förderrichtlinien im Neubau und in der Sanierung. Eine der wichtigsten Änderungen ist die Umstellung von festen Fördersätzen auf eine Anteilsförderung. Das bedeutet, dass zukünftig ein prozentualer Anteil der Investitionskosten vom Staat rückerstattet wird.

Neubau: Die Anteilsförde­rung im Neubau beträgt 35 Prozent der Investitionskosten bei der Installation einer Wärmepumpe.

Sanierung: Im Gebäudebestand sind das 45 Prozent der Investitionskosten beim Tausch einer Öl-Heizung (z.B. gegen eine Wärmepumpe) und 35 Prozent der Investitionskosten beim Tausch von sonstigen Heizungen (z.B. Gas-Heizung oder auch einer alten Wärmepumpe gegen eine neue Wärmepumpe).

Was ist unter Investitionskosten zu verstehen

Als förderfähige Investitionskosten gelten die Anschaffungskosten der geförderten Wärmepumpenanlage, d. h.:

  • die Wärmepumpe als Wärmeerzeuger
  • die Kosten für die Installation und die Inbetriebnahme der Wärmepumpe
  • die Wärmequelle (z.B. die Erdsonde oder den Erdkollektor)
  • MSR-Technik und Energiemanagementsysteme (z.B. Smart Home-Systeme)
  • Wärmespeicher (Warmwasserspeicher, Heizungspufferspeicher und Kombispeicher)
  • Umfeldmaßnahmen:
    • Einrichtung oder Umgestaltung des Heiz-/Technikraums
    • Wärmeverteilung und Wärmeübergabe im Gebäudebestand (z.B. Anschaffungskosten von Flächenheizungen oder hocheffizienten Umwälzpumpen)

Bei Wohngebäuden können je Wohneinheit maximal 50.000 Euro als förderfähige Kosten ange­rechnet werden. Bei Nichtwohngebäuden max. 3,5 Mio Euro pro Gebäude.

Einen sehr guten und wesentlich detaillierteren Überblick zu den förderfähigen Investitionskosten bietet das Merkblatt zu den förderfähigen Kosten des BAFA. Es wurde bereits angekündigt, dass dieses Merkblatt regelmäßig überarbeitet und aktuell gehalten wird.

Zum Merkblatt

Anforderungen an die Wärmepumpe

Die Wärmepumpe muss auf der Liste förderfähiger Wärmepumpen des BAFA verzeichnet sein und eine Mindest-Jahresarbeitszahl erreichen, die anhand VDI 4650 Blatt 1 (in der jeweils aktuellen Fassung) über die bekannten Jahresarbeitszahlrechner (z.B. des BWP) berechnet wird.

Für die Heizungsförderung im Bestandsgebäude gelten folgende Mindestwerte für die Jahresarbeitszahl (JAZ):

Luft/Wasser-Wärmepumpen:  3,5 (Wohngebäude)3,5 (Nichtwohngebäude)
Sole/Wasser-Wärmepumpen:3,8 (Wohngebäude)4,0 (Nichtwohngebäude)
Wasser/Wasser-Wärmepumpen:3,8 (Wohngebäude)4,0 (Nichtwohngebäude)

Für die Heizungsförderung in Neubauten gelten folgende Mindestwerte für die Jahresarbeitszahl (JAZ):

Luft/Wasser-Wärmepumpen:4,5 (Wohngebäude) 4,5 (Nichtwohngebäude)
Sole/Wasser-Wärmepumpen:    4,5 (Wohngebäude)4,5 (Nichtwohngebäude)
Wasser/Wasser-Wärmepumpen:4,5 (Wohngebäude) 4,5 (Nichtwohngebäude)

Antragsverfahren ab 01.01.2020

Der Förderantrag muss weiterhin immer vor Vorhabensbeginn beim BAFA gestellt werden. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnen­den Lieferungs- oder Leistungsver­trages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.

Somit ergibt sich folgender Ablauf:

  • Nach der Beratung und Planung einen Kostenvoranschlag für alle Leistungen erstellen, die gefördert werden sollen. Eine spätere Korrektur nach oben ist nicht mehr möglich
  • Förderantrag für die Heizungsanlage stellen. Die Antragstellung kann auch von Bekannten, vom Fachunternehmer oder anderen Bevollmächtigten durchgeführt werden
  • Auftrag vergeben und Umsetzung beginnen

Gemäß Bundesanzeiger vom 30.12.2019 und den Richtlinien zur Förderung, Abschnitt XI, ist „Für die Anwendbarkeit dieser Richtlinien ist der Zeitpunkt der Antragstellung entscheidend.
Für Förderanträge, die vor Inkrafttreten dieser Richtlinien am 01.01.2020 gestellt wurden, gilt die vor Inkrafttreten dieser Richtlinien geltende Fassung vom 11.03.2015, auch wenn die Entscheidung der Bewilligungsstelle erst nach Inkrafttreten dieser Richtlinien erfolgt. Eine Rücknahme von bereits gestellten Anträgen mit der Absicht, die Förderung nach den neuen Richtlinien in Anspruch nehmen zu können, ist nicht zulässig.“

 

Weitere Informationen zur Förderung erneuerbarer Energien findet Sie auf der Webseite des Bundesverband Wärmepumpe e.V. oder im Wärmepumpen Förderratgeber 2020.

BWP Wärmepumpen Förderratgeber 2020

Zum BWP Förderrechner


Förderung und Finanzierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat sich auf die Förderung von energieeffizienten Neubauten und Komplettsanierungen spezialisiert. Hierfür stehen zinsgünstige Kredite mit großzügigen Tilgungszuschüssen zur Verfügung. Daneben gibt es die Möglichkeit, auch Einzelmaßnahmen - z. B. eine neue Heizung - zu finanzieren bzw. bezuschussen zu lassen.

Wenn Sie sich für eine Förderung der KfW interessieren, müssen Sie einige wichtige Dinge beachten: Kredite können Sie bei der KfW nicht selbst beantragen, sondern müssen hierfür einen Energieberater beauftragen. Dieser klärt mit Ihnen die Details und beantragt die Förderung. Den Tilgungszuschuss bekommen Sie nach Abschluss der Arbeiten direkt von der KfW, nachdem Sie die ordnungsgemäße Durchführung nachgewiesen haben. Die Antragstellung für einen Zuschuss erfolgt online im KfW-Zuschussportal - auch hier geht nichts ohne Energieberater.


Regionale Programme

Die KfW- und BAFA-Förderprogramme stehen Ihnen bundesweit zur Verfügung. Daneben gibt es eine ganze Reihe regionaler Programme, die von Bundesland zu Bundesland verschieden sind und die man teilweise mit den Förderprogrammen für Wärmepumpen des Bundes kombinieren kann. Es kann also sehr lohnend sein, bei der Planung auch diese Fördermöglichkeiten in Betracht zu ziehen.


Hausbanken und Finanzierungspartner

Nicht nur öffentliche Kreditinstitute wie die KfW und die Landesbanken haben Angebote zur Finanzierung von Wohnraum im Programm. Auch andere Banken befassen sich mit dem Thema Baufinanzierung, beispielsweise die Sparkassen, die Volksbanken und andere Genossenschaftsbanken. Es kann sich also durchaus lohnen, auch jenseits der KfW nach einem Finanzierungspartner zu suchen. Nachteilig ist bei dieser Option, dass Sie auf den Tilgungszuschuss verzichten müssen. Sie sollten daher ganz genau vergleichen, welche Variante in ihrem Fall die günstigste ist.


Wärmepumpe und Lüftung - gemeinsam förderfähig


Kontakt

Der alpha innotec Förderservice bietet das Rundum-Sorglos Paket in Sachen Heizungsförderung und garantiert höchste Fördersummen für Ihre Wärmepumpen bei minimalen Aufwand.

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Welche Wärmepumpe ist die Richtige?

Wenn Sie sich für eine Wärmepumpe entschieden haben, haben Sie bereits alles richtig gemacht. Es geht nur noch darum, welche Wärmepumpe für Ihre Anforderungen die richtige ist. Hier sollten folgende Fragen geklärt werden, welche Heizleistung benötigen Sie, wollen Sie kühlen und wo soll die Wärmepumpe aufgestellt werden?

alpha innotec bietet für jede Anforderung die richtige Wärmepumpe.

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