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Wärmepumpen und passende Ergänzungen sind in der Anschaffung nicht ganz günstig. Allerdings gibt es für erneuerbare Energien großzügige öffentliche Förderprogramme. Wer diese geschickt nutzt, kann leicht einige tausend Euro einsparen. Wir geben Ihnen einen Überblick über Förderung und Finanzierung in Deutschland:

Welche Möglichkeiten gibt es bei KfW, BAFA und regionalen Förderinstituten? Und welche Finanzierungsmöglichkeiten könnten noch in Frage kommen? Das Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung von Wärmepumpen und Lüftungstechnik.


Förderung und Finanzierung in Deutschland

Wer ein energieeffizientes Gebäude neu bauen oder einen Altbau energetisch sanieren will, muss dies in Deutschland nicht vollständig aus eigener Tasche bestreiten. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Finanzierung und/oder Förderung zu erhalten. Bei den Institutionen des Bundes (KfW, BAFA) können Sie zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Ihr Vorhaben bekommen In einigen Bundesländern gibt es zudem interessante regionale Angebote. Daneben können in einigen Fällen auch Finanzierungsangebote der Hausbanken und anderer Finanzierungspartner interessant sein.

Bei der Beantragung der Förderung ist es sinnvoll, sich von einem Energieberater helfen zu lassen - oder Sie machen es sich besonders einfach und nutzen den Förderservice von alpha innotec. Dieser nimmt Ihnen sämtliche Arbeit ab und holt die optimale Förderung für Sie heraus. Alles was Sie tun müssen: Gemeinsam mit Ihrem Fachpartner füllen Sie eine kurze Checkliste aus, nach wenigen Tagen Bearbeitungszeit müssen Sie dann nur noch die vorbereiteten Anträge unterschreiben.

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Förderung und Finanzierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat sich auf die Förderung von energieeffizienten Neubauten und Komplettsanierungen spezialisiert. Hierfür stehen zinsgünstige Kredite mit großzügigen Tilgungszuschüssen zur Verfügung. Daneben gibt es (im Altbau) die Möglichkeit, auch Einzelmaßnahmen - z. B. eine neue Heizung - zu finanzieren bzw. bezuschussen zu lassen.

Wenn Sie sich für eine Förderung der KfW interessieren, müssen Sie einige wichtige Dinge beachten: Kredite können Sie bei der KfW nicht selbst beantragen, sondern müssen hierfür einen Energieberater beauftragen. Dieser klärt mit Ihnen die Details und beantragt die Förderung. Den Tilgungszuschuss bekommen Sie nach Abschluss der Arbeiten direkt von der KfW, nachdem Sie die ordnungsgemäße Durchführung nachgewiesen haben.

Die Antragstellung für einen Zuschuss erfolgt online im KfW-Zuschussportal - auch hier geht nichts ohne Energieberater. Wir haben in der folgenden Tabelle die gängigsten Förderprogramme der KfW zusammengefasst, die in den meisten Fällen Anwendung finden.

FörderprogrammAnwendungsbereichFörderung
Kredit 153Neubau KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 PlusMax. 100.000 € Kredit, bis zu 15 % Tilgungszuschuss
Kredit 151Ganzheitliche Sanierung zum EffizienzhausMax. 100.000 € Kredit, bis zu 27,5 % Tilgungszuschuss
Kredit 152Sanierung von einzelnen GewerkenMax. 50.000 € Kredit, 7,5 % Tilgungszuschuss
Zuschuss 430Energetische Sanierung (Komplettsanierung oder Einzelmaßnahmen)30 % der Kosten (bis zu 30.000 €)
Zuschuss 431Baubegleitung (Neubau & Sanierung); nur in Kombination mit einem der o. g. Förderprodukte nutzbar50 % der Kosten (bis zu 4.000 € pro Vorhaben)

Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt die verschiedensten Einzelmaßnahmen aus dem Bereich “Heizen mit Erneuerbaren Energien” mit großzügigen Zuschüssen. Im Fokus stehen Wärmepumpen, Biomasse-Heizungen und Solarthermie sowie Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Heizungsanlagen.

Die Antragstellung ist unkompliziert und funktioniert über das Online-Portal. Wichtig ist, ebenso wie bei der KfW, dass die Förderung unbedingt vor Beginn der Bauarbeiten beantragt und bewilligt werden muss. Ein Energieberater ist beim BAFA nicht verpflichtend, aber natürlich trotzdem hilfreich bei der Planung der Anlage. Alle Förderangebote des BAFA sind Zuschüsse - Sie müssen nichts zurückzahlen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, eine BAFA-Förderung zu beantragen.

Regionale Programme

Die Förderprogramme von KfW und BAFA stehen Ihnen bundesweit zur Verfügung. Daneben gibt es eine ganze Reihe regionaler Programme, die von Bundesland zu Bundesland verschieden sind - und die man teilweise mit den Förderprogrammen des Bundes kombinieren kann. Es kann also sehr lohnend sein, bei der Planung auch diese Fördermöglichkeit in Betracht zu ziehen.

Leben Sie beispielsweise in Bayern, lohnt sich für Sie das “10.000-Häuser-Programm”. Dieses Förderprogramm des Freistaats Bayern bezuschusst unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaik und Solarthermie und ist mit den Programmen des Bundes kumulierbar. Dieses und viele weitere regionale Förderprogramme stehen Ihnen zur Verfügung, wenn sich Ihr Grundstück im entsprechenden Bundesland befindet.

Hausbanken und Finanzierungspartner

Nicht nur öffentliche Kreditinstitute wie die KfW und die Landesbanken haben Angebote zur Finanzierung von Wohnraum im Programm. Auch andere Banken befassen sich mit dem Thema Baufinanzierung, beispielsweise die Sparkassen, die Volksbanken und andere Genossenschaftsbanken. Es kann sich also durchaus lohnen, auch jenseits der KfW nach einem Finanzierungspartner zu suchen. Nachteilig ist bei dieser Option, dass Sie auf den Tilgungszuschuss verzichten müssen. Sie sollten daher ganz genau vergleichen, welche Variante in ihrem Fall die günstigste ist.


Förderung für Wärmepumpen

Möchten Sie sich den Einbau einer Wärmepumpe fördern lassen, steht Ihnen potenziell eine Vielfalt von Möglichkeiten zur Verfügung, je nach Anwendungsbereich, Anlagenart und -größe sowie eventuellen Zusatzmaßnahmen. Eine Übersicht über die Details erhalten Sie hier. Die für Ihre Bedürfnisse optimale Förderung können Sie sich einfach und bequem vom alpha innotec Förderservice zusammenstellen lassen.

Häufig wird es auf eines von drei Szenarien hinauslaufen: Der Normalfall im Neubau ist eine Kombination aus KfW-Kredit 153 und BAFA-Innovationsförderung. Während der Kredit zur Finanzierung des gesamten Bauvorhabens gedacht ist, bezuschusst das BAFA Wärmepumpen ab einer Jahresarbeitszahl von 4,5 mit mindestens 1.300 bis 4.500 €, je nach Bauart. Hinzukommen können weitere Boni, etwa wenn Sie gleichzeitig eine Solaranlage installieren.

Im Altbau können Sie die Förderangebote von KfW und BAFA im Regelfall leider nicht kombinieren, sondern müssen sich für eine von mehreren Optionen entscheiden. Soll die Wärmepumpe als alleinige Heizung betrieben werden, wird in den meisten Fällen die BAFA-Förderung die beste Möglichkeit sein. Möchten Sie die Wärmepumpe als Hybridheizung einsetzen, also in Kombination mit einer konventionellen Gas- oder Ölheizung, ist der KfW-Zuschuss 430 empfehlenswert. Soll die Wärmepumpe über einen Kredit finanziert werden, kommen alternativ die Kredite 151 und 152 infrage. Eine Übersicht über die Förderprogramme für Wärmepumpen von KfW und BAFA finden Sie in der folgenden Tabelle:

FörderprogrammAnwendungsbereichFörderung
BAFA-InnovationsförderungElektrisch betriebene Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen (ab 4,5) oder mit verbesserter Systemeffizienz (Neubau & Altbau)Mindestzuschuss: 1.300 - 4.500 €
BAFA-BasisförderungElektrisch betriebene Wärmepumpen (Altbau)Mindestzuschuss: 1.300 - 4.500 €
BAFA-KombinationsbonusGleichzeitiger Einbau von Solarthermieanlage, Photovoltaikanlage, Biomasseanlage oder Anschluss an ein Wärmenetz500 € pro Maßnahme
KfW-Kredit 153Neubau KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 PlusMax. 100.000 € Kredit, bis zu 15 % Tilgungszuschuss
KfW-Kredit 151Ganzheitliche Sanierung zum EffizienzhausMax. 100.000 € Kredit, bis zu 27,5 % Tilgungszuschuss
KfW-Kredit 152Heizungs-/LüftungspaketMax. 50.000 € Kredit, bis zu 12,5 % Tilgungszuschuss
KfW-Zuschuss 430Energetische Sanierung (Komplettsanierung)30 % der Kosten (bis zu 30.000 €)
 Heizungs-/Lüftungspaket15 % der Kosten (bis zu 15.000 €)
KfW-Zuschuss 431Baubegleitung (Neubau & Sanierung); nur in Kombination mit einem der o. g. Förderprodukte nutzbar50 % der Kosten (bis zu 4.000 € pro Vorhaben)

Förderung für Lüftungstechnik

Sie möchten Ihre Wärmepumpe in Kombination mit einer Lüftungsanlage nutzen? Auch für die kontrollierte Wohnraumlüftung gibt es Fördermöglichkeiten. Neben den verschiedenen Angeboten der KfW können sich auch regionale Programme lohnen (z. B. das oben beschriebene “10.000-Häuser-Programm” in Bayern oder das Programm “progres.nrw - Markteinführung: Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung” in Nordrhein-Westfalen). Bundesweit ist im Neubau wiederum der KfW-Kredit 153 das Förderprodukt der Wahl. Im Altbau wählen Sie den Kredit 151, den Kredit 152 oder den Zuschuss 430, je nach Bedarf. Der Energieberater ermittelt gemeinsam mit Ihnen die passende Förderung.

FörderprogrammAnwendungsbereichFörderung
Kredit 153Neubau KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 PlusMax. 100.000 € Kredit, bis zu 15 % Tilgungszuschuss
Kredit 151Ganzheitliche Sanierung zum EffizienzhausMax. 100.000 € Kredit, bis zu 27,5 % Tilgungszuschuss
Kredit 152EinzelmaßnahmenMax. 50.000 € Kredit, bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss
Zuschuss 430Energetische Sanierung (Komplettsanierung)30 % der Kosten (bis zu 30.000 €)
 Einzelmaßnahmen10 % der Kosten (bis zu 5.000 €)
Zuschuss 431Baubegleitung (Neubau & Sanierung); nur in Kombination mit einem der o. g. Förderprodukte nutzbar50 % der Kosten (bis zu 4.000 € pro Vorhaben)

alpha innotec Förderservice

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